Kanarische Weine triumphieren mit 91 Auszeichnungen • Fuerteventura-Newsticker

Kanarische Weine triumphieren mit 91 Auszeichnungen • Fuerteventura-Newsticker

Auf den Kanarischen Inseln wurden am Dienstag 91 Auszeichnungen bei der 33. Ausgabe des „Mondial des Vins Extrêmes“ verliehen. Diese Veranstaltung fand im September 2025 im italienischen Aostatal statt. Die Preisverleihung erfolgte in der Casa del Vino in El Sauzal. Bodegas Conatvs und Gavias del Sordo erhielten erneut Ehrungen.

Der „Premio Cervim Original“ ging an Airam 2024 von Bodegas Conatvs aus Fuerteventura, das zudem eine große Goldmedaille erhielt. Insgesamt erhielten die Inseln 85 Medaillen und sechs Sonderauszeichnungen, darunter 39 große Goldmedaillen. Der Preis für die Region mit den meisten eingereichten Weinen ging an die Kanaren, vertreten durch Narvay Quintero.

Windwarnung für Kanarische Inseln: Böen bis 90 km/h erwartet

Die kanarische Regierung hat für die westlichen Inseln und Gran Canaria eine Windwarnung ausgerufen. Ab Mittwoch, 6 Uhr, gilt zudem eine Vorwarnung für Fuerteventura und Lanzarote. Grundlage der Entscheidung sind Daten der staatlichen Wetterbehörde und der PEFMA-Richtlinien.

Die Warnung betrifft El Hierro, La Palma, La Gomera, Teneriffa und Gran Canaria. Auf Fuerteventura und Lanzarote werden Windgeschwindigkeiten bis 70 km/h erwartet. Am Donnerstag könnten die Böen auf den westlichen Inseln 90 km/h erreichen. Die Bevölkerung wird gebeten, den Anweisungen der Notfallbehörden zu folgen.

Kanarische Polizei absolviert Verkehrsschulung in Mérida

Die Transportgruppe der Kanarischen Polizei hat eine spezialisierte Ausbildung an der Verkehrsschule der Guardia Civil in Mérida absolviert. Die Schulung sollte die operativen Fähigkeiten der Beamten verbessern und ihr Wissen im Bereich des Landverkehrs auf den neuesten Stand bringen. Der Kurs fand vom 9. bis 13. März statt und wurde von erfahrenen Ausbildern der Verkehrseinheit der Guardia Civil geleitet.

Während der Ausbildung vertieften die Beamten ihre Kenntnisse in verschiedenen Disziplinen der Verkehrs- und Straßenverkehrssicherheit. Zu den behandelten Themen gehörten die Aktualisierung von Einsatzprotokollen, die Verbesserung der Motorradfahrtechniken, Erste-Hilfe-Schulungen sowie die Optimierung der Organisation und Koordination operativer Teams. Die Initiative unterstreicht das kontinuierliche Engagement der Kanarischen Polizei für die Spezialisierung ihrer Einheiten und die institutionelle Zusammenarbeit.

Mario Cabrera warnt vor Thunfischprojekt auf den Kanaren

Mario Cabrera González, Abgeordneter der Kanarischen Nationalisten, hat in der Agrarkommission des kanarischen Parlaments die Interessen der Fischer verteidigt. Er kritisierte das geplante Thunfischprojekt der ICCAT, das 2025 starten soll. Cabrera betonte die Unterstützung der Nationalisten für die lokale Fischerei und lehnte industrielle Fangmethoden ab.

Lorenzo Brito Castro und Gabriel Jiménez Cruz warnten vor negativen Auswirkungen auf die traditionelle Fischerei. Sie verwiesen auf Erfahrungen aus dem Mittelmeer und dem Baskenland, wo industrielle Fischerei die kleinen Betriebe verdrängte. Cabrera hob die Bedeutung der nachhaltigen Fischerei und den Umweltschutz hervor.

Antigua stärkt Schützenkooperation mit Club de Tiro Morro Negro

Der Bürgermeister von Antigua, Matías Peña García, und Sportstadtrat Samuel Torres Mesa haben mit Oliver Martín Alonso und Edgar Hernández Martín vom Club de Tiro Morro Negro ein Kooperationsabkommen erarbeitet. Dieses soll es den zahlreichen in Antigua ansässigen Sportschützen erleichtern, den Schießstand zu nutzen und sich kostengünstiger für Wettbewerbe anzumelden.

Antigua und der Club de Tiro Morro Negro intensivieren ihre Zusammenarbeit, da die Gemeinde über keinen eigenen Schießstand verfügt, aber viele erfolgreiche Schützen beheimatet. Die Stadtverwaltung plant, die Aktivitäten des Clubs weiter zu unterstützen und die Organisation internationaler Wettbewerbe wie der Copa Internacional Compak Sporting zu fördern. Der Club lobte die Unterstützung durch die Gemeinde.

Lola García und CCOO besprechen Zukunftsprojekte auf Fuerteventura

Lola García, Präsidentin des Cabildo von Fuerteventura und der Federación Canaria de Islas (FECAI), traf sich mit Vertretern von Comisiones Obreras Canarias. Ziel conflict es, die regionalen und insularen Anliegen zu besprechen, insbesondere die Auswirkungen internationaler Konflikte auf die Wirtschaft der Kanaren. Die Teilnehmer betonten die Notwendigkeit, die negativen Folgen der aktuellen internationalen Lage auf die Lebensqualität im Archipel zu untersuchen.

Die Gewerkschaft CCOO forderte stärkere institutionelle und bürgerliche Beteiligungsorgane auf den Inseln. García versprach, diese Anliegen in der nächsten FECAI-Versammlung zu thematisieren. Zudem wurden wichtige Themen für Fuerteventura wie Wohnungsbau, soziale Einrichtungen und Mobilität diskutiert. Die CCOO lobte die wirtschaftlichen Diversifizierungsprojekte der (*91*), die auf Innovation und neue Chancen setzen.

Qué Bueno Canarias: Lanzarote mit zwei Preisen ausgezeichnet

Lanzarote hat sich am Samstagabend erneut als bedeutendes Zentrum der Gastronomie auf den Kanarischen Inseln präsentiert. Im Auditorio de los Jameos del Agua fand die XIV. Ausgabe der Regionalen Restaurationspreise Qué Bueno Canarias statt. Die etablierte Veranstaltung versammelte die Elite des Sektors und erhielt erneut die Unterstützung der (*91*). Cabildo-Präsident Oswaldo Betancort gratulierte den Preisträgern und hob die starke Präsenz Lanzarotes hervor, die mit zwei regionalen Preisen bei insgesamt 17 Nominierungen glänzte.

Zu den ausgezeichneten Lokalen gehörten das Palacio Ico in Villa de Teguise, das den Preis für die Beste Moderne Küche der Kanarischen Reflexion erhielt, und La Casa del Parmigiano in Puerto del Carmen, das als Beste Ausländische Küche 2025 ausgezeichnet wurde. Der Präsident betonte die Bedeutung der Verbindung von Produkt, Identität und Gastronomie, die zum Wachstum des Sektors beiträgt. Der Erfolg der Gastronomie auf Lanzarote ist das Ergebnis einer kollektiven Anstrengung, die die Insel als kulinarisches Reiseziel etabliert hat.

ACTIVÍDATE erreicht 95 % Teilnahmequote auf den Kanaren

Seit September 2025 haben sich auf den Kanarischen Inseln 615 Patienten dem Gesundheitsprojekt ACTIVÍDATE angeschlossen. Sportpädagogen entwickeln in diesem Rahmen maßgeschneiderte Bewegungsprogramme für Patienten, die von den Gesundheitszentren der Kanaren überwiesen wurden. Die Teilnahmequote liegt bei beeindruckenden 95 Prozent.

ACTIVÍDATE richtet sich an Menschen über 55 Jahre mit Bewegungsmangel. Das Programm wurde in sieben Gesundheitsbezirken auf den Inseln gestartet. Die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Gesundheitszentren spielt eine Schlüsselrolle bei der erfolgreichen Umsetzung. Zudem wurden 903 Fachkräfte geschult, um die sichere Verschreibung von Bewegung zu gewährleisten.

Conciertos de Primavera auf Fuerteventura erfolgreich gestartet

Die Escuela Insular de Música de Fuerteventura hat erstmals die Conciertos de Primavera veranstaltet. Die musikalische Veranstaltungsreihe fand vom 21. bis 26. März in verschiedenen kulturellen Einrichtungen in Puerto del Rosario und Antigua statt.

Der Bildungsbeauftragte Adargoma Hernández erklärte, dass die Konzertwoche Schüler und Lehrer in einem vielfältigen Programm vereinte. Die Veranstaltungen reichten von traditioneller Musik bis zu zeitgenössischen Bühnenaufführungen, um die Aktivitäten der Schule der Öffentlichkeit näherzubringen.

Energieplanungsdefizite: PP kritisiert Fuerteventuras Cabildo

Der Partido Popular (PP) auf Fuerteventura hat die (*91*) wegen mangelnder Initiative und “Nachlässigkeit” in der Energieplanung kritisiert. Die Partei bemängelte, dass die derzeitige Situation auf die Unfähigkeit des Cabildos zurückzuführen sei, eigene Planungsinstrumente zu genehmigen. Der PP sieht einen Widerspruch darin, dass die Verwaltung das Modell der ZAR ablehnt, während sie seit drei Jahren keine Fortschritte im Territorialen Energieplan erzielt hat.

Claudio Gutiérrez, Sprecher des PP im Cabildo, betonte die Notwendigkeit realistischer Vorschläge und Dialogs. Er kritisierte, dass die (*91*) keine Fördermittel für erneuerbare Energien in urbanen Gebieten beantragt habe. Der PP fordert, dass das Cabildo seine Verantwortung übernimmt, um die Energiewende geordnet und kohärent zu gestalten. “Energieautonomie erfordert genehmigte Pläne, nicht nur Unterschriften”, sagte Gutiérrez abschließend.

Kanarische Regierung stärkt Erneuerbare durch Kooperation

Die kanarische Regierung hat ihre Bereitschaft zum Dialog mit den Inselverwaltungen bekräftigt, um die Planung für erneuerbare Energien im Archipel voranzutreiben. Die Vize-Ministerin für Energiewende, Julieta Schallenberg, betonte die Notwendigkeit einer koordinierten Entwicklung, um die Biodiversität und landwirtschaftliche Flächen zu schützen. Schallenberg erklärte, dass die Inseln Lanzarote und Fuerteventura die Entwicklung erneuerbarer Energien unterstützen und das Ziel darin besteht, diese Entwicklung rechtlich sicher zu gestalten.

Die Zonen für beschleunigte Erneuerbare (ZAR) sollen geeignete Flächen für neue Projekte identifizieren. Diese Initiativen machen die Kanaren zur ersten Region Spaniens, die Photovoltaik auf Neubauten vorschreibt. Die Regierung arbeitet mit den Cabildos zusammen, um die ZAR abzugrenzen und dabei Naturschutzgebiete auszuschließen. Schallenberg unterstrich, dass die Planungen strenge Umweltkriterien erfüllen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern sollen.

Bildungsprojekt für CEIP El Cotillo startet auf Fuerteventura

Die kanarische Bildungsbehörde hat den Auftrag zur Erstellung des Projekts für das neue Zentrum für frühkindliche und Primarbildung (CEIP) in El Cotillo auf Fuerteventura vergeben. Die Maßnahme markiert einen wichtigen Schritt zur Errichtung der lang erwarteten Bildungseinrichtung im Norden der Insel.

Der Vertrag umfasst mehr als 110.000 Euro und soll innerhalb von vier Monaten abgeschlossen werden. Geplant sind dreizehn Bildungseinheiten, darunter spezielle Räume für Schüler mit besonderen Bedürfnissen. Das Projekt ist Teil des strategischen Plans 2024 bis 2035 zur Modernisierung der Bildungsinfrastruktur auf dem Archipel.

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